Nischen für Web-Designer

 Ein weiterer Beitrag in der Rubrik Leser fragen, Paolo Pinkel antwortet

Hallo,
ich bin durch Zufall vor einigen Tagen auf Ihre Website/Blog gestoßen und möchte Ihnen erstmal für die vielen Tipps & Tricks danken.
Zur Zeit bin ich als Selbstständiger Unternehmer in der Branche Web- und Grafikdesign tätig, aber ich überlege, auf Grund des hohen Wettbewerbs, sowie eine hohe Anzahl an Mitbewerber, den Markt/Nische zu wechseln. Leider fällt mir absolut kein Thema ein, mit dem ich mich befassen könnte, worüber ich ausreichend Informationen verfüge usw. – Ich habe schon viele Dinge probiert, z.B.: Softair, Geld verdienen, Game Reviews, Tipps und Tricks für bestimmte PC-Games usw.

Allerdings, sind diese “Nischen” relativ gut befüllt und werden stark umworben. Meine Frage an Sie: Vielleicht können Sie mir helfen eine richtige Nische zu finden und mich in einigen Dingen beraten.
Über Ihre Hilfe würde ich mich sehr freuen! Vielen Dank.

 

Vielen Dank für Deine Mail,

als erstes – man darf und soll mich duzen.

Wenn ich mich als Web-Designer selbständig machen wollte, würde ich folgendes machen:

Ich würde mich als erstes auf ein bestimmtes Content Management System (cms) festlegen. In Frage kommen aus meiner Sicht (ganz klar) wordpress, drupal, typo3 und mit Abstrichen joomla und typolight. Welches man wählt, ist eigentlich egal.

Als nächstes würde ich ein, zwei geniale Templates für das cms meiner Wahl entwickeln und diese kostenlos zur Verfügung stellen. Die Templates sollten graphisch ansprechend, web-standard-konform, seo-freundlich, einfach anpass- und bedienbar sein und natürlich in allen gängigen Browsern funktionieren. Um ein möglichst großes Publikum anzusprechen, sollte die Templates natürlich auch mehrsprachig (zumindest englisch) sein und vielleicht einige interessante Gimmicks bieten, die sie aus der Masse der Themes herausstechen lassen. Das erfordert natürlich viel Arbeit und bringt zunächst erstmal kein Geld.

Darum geht es aber anfangs auch gar nicht. Ziel sollte es vielmehr sein, sich einen Namen in der Entwickler-Gemeinde des jeweiligen cms zu erarbeiten. Man kann sich so seine Fans “züchten”, die dann die nötige Mund-zu-Mund-Propaganda für zukünftige Aufträge machen. Je mehr Arbeit man in die Templates und deren Support steckt, desto besser sollte so eine Strategie aufgehen. Der wordpress-Designer Justin Tadlock zeigt mit seinen wordpress-themes options und structure eindrucksvoll, wie so etwas funktionieren kann. Ich wüsste jedenfalls genau, welchen wordpress-Designer ich für ein einzigartiges theme empfehlen würde.

Wenn man wirklich gut ist und sich der Sache mit ganzem Herzen widmet, sollte man so in ein, spätestens 2 Jahren so weit sein, mit der Entwicklung oder Anpassung von individuellen Templates sein Geld zu verdienen.

Wichtig ist aber, daß man sich nicht nur an deutsche, sondern auch an internationale Kunden wendet. Auch kostenpflichtige Zusatz-Module oder -Plugins wären denkbar, die ganz konkrete Probleme von Webseiten-Betreiber lösen.

 Vielleicht hilft Dir das ja weiter, ansonsten gibt es  in den nächsten Tagen noch eine Liste mit 100 Ideen für Nischen-Blogs für all die, die nicht die ausreichenden Kenntnisse in html, css und php haben.

 

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Eine Antwort auf Nischen für Web-Designer

  1. Claudia sagt:

    Ich lese hier immer gern, auch diesen Artikel find ich ok. Nicht aber die schreckliche Layer-Werbung, die erst durch ihr Rumbewegen vom Lesen ablenkt, einem vermeintlich die WAHL LÄSST, ob man “maximieren” will – sich dann aber plötzlich doch über den Artikel legt….
    Nee, da ist bei mir echt die Grenze, sorry! So drastisch will ich NICHT beim Lesen gestört werden und verabschiede mich vorläufig. (Sollte das Dinge mal wieder verschwinden, gerne wieder!)

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