Es hat schon seine Vorteile, wenn man seinen Schuldenstand praktisch selbst festlegen kann:
Durch die Abwertung der vergangenen sechs Jahre um handelsgewichtet fast 40 Prozent haben die USA sich gemessen an der internationalen Kaufkraft davon inzwischen von mindestens 1,5 Billionen Dollar befreit, was nicht nur zu Lasten der Notenbanken der großen Exportländer gegangen ist, sondern zu mehr als zwei Dritteln auf private Dollarinvestoren entfällt. Dazu kommt, dass durch die niedrigen Leitzinsen die USA vor allem in den Emerging Markets für stark ansteigende Inflationsraten sorgen. Deren Notenbanken wären nun gezwungen, über höhere inländische Leitzinsen die Innlandskonjunktur zu dämpfen, was angesichts der nach wie vor weit verbreiteten Armut in diesen Ländern nicht unbedingt besonders fair erscheint.
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