Ein Krimi aus der Linux-Szene

ReiserFS ist ein Dateisystem für Linux, das sich zwar meines Wissens nie richtig durchgesetzt hat, bei Kennern aber immer einen guten Ruf hatte.

Es wurde von dem Amerikaner Hans Reiser entwickelt, der sich aktiv gegen Software-Patente engagierte. Eigentlich ein guter Mann also.

Eben dieser Hans Reiser wurde jetzt aber von einer Jury des Mordes an seiner Frau für schuldig gesprochen

 Das Strafmaß wird nächste Woche verkündet, Reiser muss wegen Mordes mit 25 Jahren Gefängnis rechnen.

Hans und Nina Reiser führten einen Scheidungskrieg, als Nina im Jahr 2006 spurlos verschwand. Hans Reiser hatte im Verlaufe des Verfahrens immer wieder behauptet, seine Frau sei ohne jemanden zu informieren in ihre Heimat nach Russland zurückgekehrt, obwohl das Ehepaar zwei gemeinsame Kinder hat. Nina Reiser wurde seitdem von niemandem mehr gesehen, weder von ihrer Mutter in Russland, noch von ihren eigenen Kindern oder anderen Freunden.

heise.de

War da wieder ein OJ Simpson am Werk? Oder sitzt ein unschuldiger Mann im Gefängnis, weil sich seine Frau irgendwo versteckt, um ihm zu schaden? Die Auflösung gibt es leider nicht nach der Werbung. ;-)

Ähnliche Artikel

Dieser Beitrag wurde unter Nur so abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Ein Krimi aus der Linux-Szene

  1. Pingback: Kurz eingeworfen: ReiserFS-Entwickler geht für Mord 25 Jahre hinter gittern | blog.wg-tud.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>