iBreast - Damit Brustimplantate nicht nur schön aussehen

Wie man vor einigen Monaten in mehreren englischen Klatschblättern lesen konnte (engadget, theregister), gibt es bei BT Laboratories Wissenschaftler, die ernsthaft darüber nachdenken, herkömmliche Brustimplantate mit Elektronik wie MP3-Playern oder Pulsmessgeräten auszustatten. Ian Pearson, BT-Mitarbeiter, der zu diesem Thema von der Sun interviewt wurde, sagte:

It is now very hard for me to thing [sic] of breast implants as just decorative. If a woman has something implanted permanently, it might as well do something useful,”

… flexible plastic electronics would sit inside the breast. A signal would be relayed to headphones, while the device would be controlled by Bluetooth using a panel on the wrist.

Eigentlich ist die Idee gar nicht so weit hergeholt, wenn man überlegt, was heute schon machbar ist - es gibt Gehirn-Computer-Schnittstellen, mit denen man dem Computer allein mit Gedanken einfache Anweisungen geben und zum Beispiel Space Invaders spielen kann, auch in Deutschland wird fleißig geforscht. Da ist doch ein MP3-Player-Implantat ein Klacks.

Lizenz, Photo von NickStarr

Hier macht sich eine Frau darüber Gedanken, was passieren könnte, wenn sie mit solchen Implantaten fliegen wollte:

But discomfort and complete pointlessness aside, I imagine having electronics in your breasts would create a few problems. Like walking through metal detectors. Or, more so, explaining why you are setting off the metal detector even though you have already removed your belt, your earrings, your glasses, your keys, your shoes…

“I’m sorry, I have an mp3 player implanted in my breast.”

“And you can’t remove it, Ma’am?”

“Afraid not.”

“Then I guess I’m going to have to ask you to remove your shirt. To make sure it’s really in there… you know… for security.”

Mich interessiert eher, wie die Batterien aufgeladen werden.

Ein Vorteile hätten diese iBreast-Implantate auf jeden Fall - Deinen MP3-Player klaut Dir keiner mehr so schnell. ;-)

Passend zum Thema fragt sich Robert Basic übrigens gerade, ob Ihr Euch einen Chip implantieren lassen würdet, wenn Ihr darüber immer und überall Zugriff auf die Wikipedia habt.

Ich habe vor einiger Zeit auch einmal etwas über eine Firma gelesen, die in den USA Eltern anbietet, deren Kindern einen GPS-Chip einzupflanzen, um sie bei Entführungen oder Verstößen gegen den Hausarrest wiederfinden zu können. Leider finde ich den Link gerade nicht.

Könnt Ihr Euch ein sinnvolles elektronisches Implantat vorstellen, das Ihr Euch einpflanzen lassen würdet? Es muß noch nicht machbar sein, spinnt ruhig ein wenig herum. Die Zukunft ist näher als Ihr denkt. Ich bin mir ganz sicher, daß ich noch die Zeit erlebe, in der ich statt einer Tastatur einfach meine Gedanken nutze, um zu bloggen.

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One Comment

  1. Posted 28. October 2007 at 11:26 | Permalink

    Naja, nen Radio oder ne Speicherkarte im Kopf wo ich übern kleinen Finger was via USB druf knallen kann wäre cool. *lol*

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