Von Kuhleasing und anderen kreativen Finanzierungsmöglichkeiten

Burkhard Schneider vom best-practice-business-blog hat eine kleine Serie gestartet, in der er kreative Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmer vorstellt.

Er erzält von Winzern, die sich ihre Ernte im Voraus bezahlen lassen und Bauern, die Kunden ihre Kühe zum Leasing anbieten. Ja, richtig gehört auf kuhleasing.ch kann man eine Kuh leasen.

Entstanden ist die Idee 1976, als Paul Wyler einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb von seinem Vater übernahm und eingie Kühe an örtliche Restaurantbesitzer vermietete. Der Mietertrag wurde in Form von Käse, der aus der Kuhmilch gewonnen wurde, ausgezahlt. Mittlerweile bezahlen viele Touristen gerne eine Leasingrate in Höhe von ca. 400 sfr für eine Kuh pro Saison, um dann den Käse aus der gewonnen Milch persönlich abzuholen. Das Prinzip funktioniert auch für Weinstöcke, Olivenbäume, Autos und Hotels.

Mir fällt zum Thema kreative Finazierungsmöglichkeiten David Bowie ein, der 1997 für 55 Millionen Dollar Anteile an seinen zukünftigen Plattenerlöse an der New Yorker Börse verkaufte. Ganz schön cleveres Kerlchen, wenn man überlegt, daß wenig später durch die Verbreitung von CD-Brennern die Plattenverkäufe einbrachen.

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