Habt Ihr Euch auch schon einmal überlegt, warum im Kino eigentlich alle Filme gleich viel kosten, egal ob sie beim Publikum gut ankommen oder nicht?
Dies ist eigentlich ziemlich untypisch für eine Marktwirtschaft und den Kinobesitzern entgehen so eine Menge Einnahmen. Beispiel gefällig?
Im Jahr 2002 war der meist ausgeliehenste Film in den Videotheken der USA Don’t say a word mit Michal Douglas in der Hauptrolle. Dieser Film war in den Kinos ein totaler Flop, der gerade einmal 55 Millionen US$ einspielte. Es gab also sehr, sehr viele Menschen, die bereit waren 2 oder 3 Dollar auszugeben, um sich den Film auf einem kleinen Fernseher anzusehen, aber nicht bereit waren, dafür 8 Dollar an der Kinokasse zu lassen.
Hätten die Kinobesitzer in der 2. oder 3. Vorführ-Woche die Preise gesenkt, hätten sie sicher ein viel größeres Stück vom Kuchen abbekommen und die Kunden nicht den Videotheken überlasssen.
Auf diesen Gedanken bin ich im Buch Die Weisheit der Vielen von James Surowiecki gestoßen, über das ich hier schon einmal kurz geschrieben habe.




Schreib einen Kommentar!