Telepolis berichtete kürzlich über Die Große Pyramide von Dessau, ein Projekt das so unglaublich klingt, daß ich unwillkürlich aufs Datum schauen musste, ob nicht doch etwa der 1. April ist. Der Verein Freunde der Großen Pyramide plant in der Nähe von Dessau eine gigantische Begräbnispyramide:
150 Meter hoch soll die Pyramide auf einer Grundfläche von 220 x 220 Metern werden, die den ursprünglichen Zweck eines Grabmonuments mit dem Kommerz verbindet. Sie soll nämlich ein “Grab für Alle” werden, zumindest für all diejenigen, die sich in einer Pyramide ein Plätzchen für den ewigen Schlaf oder das Warten auf Wiederauferstehung kaufen.
Ein Erinnerungsstein soll zwischen 200 und 400 Euro kosten, ein Grabstein mit einer Urne zwischen 500 und 700 Euro. Gebaut wird Zug um Zug, also erst dann, wenn ein weiterer Stein verkauft ist.
Irgendwie klingt so etwas mehr nach Dubai als nach Dessau und mehr nach der Idee eines verrückten Schwärmers. Ob es wirklich zum Bau kommt? Ich wage keine Prognose, auch die Projektbeteiligten sind sich ihrer Sache nicht wirklich sicher.
Aber dieses Projekt wird sogar von der Kulturstiftung des Bundes gefördert (wenn auch nur mit 89.000 Euro) und in der Jury des Ideenwettbewerbs saßen Architekturgrößen wie Rem Koolhaas.
Die Webseite thegreatpyramid.org läuft auf wordpress und gibt sich ganz modern in 10 Sprachen.
Was haltet Ihr von dieser Idee?




und dafür gibts noch fördergelder? die zuständigen (fördergeldgeber) sollten die esten sein, die da drin verschwinden, wenn das ding tatsächlich gebaut wird.
Naja, finde das nicht so toll. Aber hier kann man mal wieder sagen” Markt gefunden”