Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.
Über deutsche-startups.de bin ich vor kurzem auf smartdex aufmerksam geworden, einem neuen Marktplatz für Geschäftskontakte. Ein interessantes Konzept, über das ich nur aus Zeitmangel noch nichts geschrieben habe. Jetzt werde ich sogar dafür bezahlt.
Smartdex in einem Satz
Nutzer stellen die Kontaktdaten ihrer Geschäftspartner ein und können die Kontakte anderer Nutzer erwerben oder tauschen.
An wen richtet sich SmartDex
SmartDex richtet sich vor allem an Marketing-Verantwortliche, Networker, Personaler und alle anderen, die auf aktuelle Kontaktdaten angewiesen sind.
Funktionsweise
Laut Eigenbeschreibung
Smartdex stellt eine Plattform zur Verfügung, auf der Mitglieder untereinander Kontakte handeln und tauschen können.
Erwirbt ein Nutzer erfolgreich einen Kontakt von einem anderen Nutzer, so erhält der Verkäufer hierfür eine Vergütung. Um den Aufbau der Datenbasis zu beschleunigen und um eine hohe Aktualität zu gewährleisten, wird auch das Einstellen und Aktualisieren von Kontakten belohnt.
Wer beispielsweise einen Kontakt einstellt, kann wiederum einen Kontakt kostenfrei aus der Datenbank ziehen. Ebenso verhält es sich bei Kontaktaktualisierungen. Auch hier erhält der Aktualisierer einen Kontakt aus der Datenbank kostenlos.
Interessant dabei ist natürlich der crowdsourcing-Ansatz - die User pflegen die Adressen. Klassische Adress-Datenbanken haben oft das Problem, daß sie sehr schnell veralten. Auf der smartdex-Seite kann man sogar lesen, daß sich innerhalb von einem Jahr 30% aller Geschäftskontakte verändern.
Da die User durch das Einstellen oder Aktualisieren von Kontakte Vorteile erhalten - sie können damit Geld verdienen und kostenlose Einträge aus der Datenbank beziehen - haben sie auch ein großes Eigeninteresse die Datenbank zu pflegen.
Wer steckt hinter SmartDex?
Die Gründer hinter SmartDex sind Markus Pöhlmann (Blog), Sascha Langner (Blog) und Thomas König. Finanziert wird die GmbH von nicht näher genannten (aber angeblich namhaften) Investoren.
Datenschutz?
Natürlich muß man sich bei dem Konzept von smartdex fragen, ob das Ganze nicht bedenklich ist, was den Datenschutz betrifft. Immerhin werden hier die persönlichen Daten (Telefonnummern, Email, etc.) von fremden Menschen öffentlich zugänglich gemacht.
SmartDex’ Lösung besteht darin, daß ausschließlich geschäftliche Kontaktdaten eingestellt werden dürfen, die aus öffentlich zugänglichen Quellen stammen. Jeder User stimmt dem mit den Nutzungsbedingungen zu - verstößt er dagegen, fliegt er.
Außerdem kann man jederzeit, wenn man nicht in der Datenbank auftauchen möchte, einen Löschungsantrag stellen, dem immer stattgegeben wird (Quelle).
Aus meiner Sicht könnte man das Ganze noch verbessern, in dem man jedem neu eingestellten Kontakt per Email darüber informiert, daß seine Daten jetzt über smartdex abrufbar sind. Das wäre irgendwie transparenter und würde jedem, der nicht in der Daenbank auftauchen will, zeitnah die Möglichkeit geben, eine Veröffentlichung zu verhindern.
Kann man mit SmartDex Geld verdienen?
Für jeden Kauf eines Datensatz erhält der Einsteller oder der, der die Daten als Letzter aktualisiert hat, 0,40€. Wenn man also einen interessanten Kontakt eingestellt hat, der oft abgefragt wird, kann so ein kleines Sümmchen zusammenkommen.
Konkurrenz
Smartdex ist nicht die einzige Firma in diesem Segment. Mit namendo ist vor wenigen Monaten ein Wettbewerber mit einem ganz ähnlichen Konzept gestartet.
Fazit
Ein interessantes Business-Modell, das versucht die Weisheit der Massen gewinnbringend zu nutzen. Ob es gelingt, hängt maßgeblich davon ab, ob sich genügend User finden, die sich daran beteiligen.




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