Auf Blogstorm bin ich auf eine interessante Guerilla-Marketing-Idee gestoßen, das eigene Blog offline zu promoten. Man schreibe einfach seine Blog-Adresse auf jeden Euroschein, den man ausgibt.

So ein Geldschein geht durch viele Hände - und jeder der den Schein in seinen Händen hält, rätselt was sich hinter der Internetadresse wohl verbirgt.

Ein wenig unsicher war ich, ob das Ganze auch legal ist. Man weiß ja nie in Deutschland, dem Land der Kleingartengesetze und Steuervorschriften. Erleichtert war ich dann, als ich auf folgenden Zeit-Stimmt’s?-Artikel unter dem Titel Geldvernichtung gestoßen bin:

Das Bargeld hat einen seltsamen Doppelcharakter: Einerseits ist es als das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel eine „öffentliche Einrichtung“.

Andererseits werden Sie, sobald die Geldscheine rechtmäßig in Ihren Besitz kommen, nicht nur ihr Nutzer, sondern auch ihr Eigentümer – und da greift der Paragraf 903 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, nach dem „der Eigentümer mit den ihm gehörenden Sachen grundsätzlich nach Belieben verfahren kann“.

Sollte die Zentralbank eine mutwillige Zerstörung vermuten, kann sie einen Ersatz verweigern. Aber wann geh’ ich mit meinem Geld schon mal zur Zentralbank. ;-)

Sobald ich eine Digitalkamera in den Händen habe, gibt es auch ein Photo von einem Existenz24-signierten Schein.

Natürlich funktionert diese Guerilla-Methode auch für andere Webseiten oder junge Bands, die ihre myspace-Profile bekannt machen wollen.

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Ein Kommentar für “Guerilla-Marketing Idee für Blogs und andere Webseiten”

  1. Die Idee ist mir auch schon mal gekommen, hab in einem Fastfood Restaurant gearbeitet und mir überlegt mal lustig meinen Link auf alle Scheine zu pinseln, aber da auf meinen Seiten die ewige Baustelle regiert hab ich es dann doch nicht weiter verfolgt ^^

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