Diese Idee ist mir gekommen, als ich in der Zeitung von einer Frau las, die ihren Mann erstach, weil er sie immer schlug und nun klagt, daß sie den Blutfleck nicht mehr aus den Polstern ihres Sofas bekommt.
Man könnte doch eine Laden für gebrauchte Möbel von Gewaltopfern und Selbstmördern eröffnen. Die Angehörigen wollen die Möbel meist loswerden, weil sie zu viele Erinnerungen damit verbinden und geben sie sicher billig ab.
Andererseits gibt es genügend kranke interessante Menschen, die sich so ein Möbelstück in die Wohnung stellen und eine Menge dafür bezahlen würden, wenn sie wüssten, daß es authentisch ist. Als besonderen Service, könnte man ja eine Kopie des Polizeiberichts dazu geben.
Eine Goldene Handelsregel besagt, daß man billig einkaufen und teuer verkaufen soll. Diese Art von Möbelgeschäft wäre sicher eine Möglichkeit.




Puh, das ist eine ganz schön fiese Idee. So richtig eklig.
Journalisten kennen ja das Witwenschütteln - und das ist schon schlimm: von Überlebenden alles über die Opfer herausbekommen. Aber die Möbel??? Brrrrr…
Na, ich könnte das auch nicht machen. Aber ich könnte auch nicht Bestattungsunternehmer oder Arzt werden, oder versicherungsvertreter, oder Abmahnanwalt
Billig an die Möbel drankommen könnte man schon. Man müsste die Infos, wo jemand umgebracht wurde, zB von Beerdigungsinstituten in Erfahrung bringen. Aber wer bitteschön ist denn so krank, dass er nach solchen Möbeln sucht?
Ach, ich glaube, da gibt es schon Kreise (Gruftis, Horro-Fans, durchgeknallte Serienmörder, einsame Milliardäre), in denen so etwas schick wäre und sich schnell herumsprechen würde. Über das Internet kann man die Möbel weltweit verkaufen, ein paar Tausend Leute wird man da bestimmt finden, die so etwas interessiert.
Ein gewaltiges Medienecho würde so ein Geschäft garantiert hervorrufen, so daß diejenigen, die es denn interessiert garantiert aufmerksam werden.
Imho gibt es dafür schon “Räumungsdienste” - die räumen im Auftrag der Verwandten, etc. die Bude aus und finanzieren sich über die eingesammelten Güter. Zumind. war im Fernsehen mal ein Bericht darüber.