gerade habe ich noch schön säuberlich meine technorati- und alexa-rankings herausgesucht, da lese ich auf Telepolis einen sehr kritischen Beitrag zu Rankings im Allgemeinen

Unter der Hand wandeln sich so mehr oder weniger zweifelhafte Prüfsteine zu sakrosankten Vorgaben. Die Untersuchungen “schaffen die Wirklichkeit, die zu messen sie vorgeben …
Was mit scheinbar harmlosen Lernstand-Erhebungen beginnt, endet nicht selten mit der Einführung des Zentralabiturs, denn nur das garantiert brutalstmögliche Transparenz und verschärft beim nächsten Mal die Wettbewerbsbedingungen. Solche Prozesse in Gang zu setzen, ist dann auch der eigentliche Sinn der Ranking-Übung. Der Kunstmarkt kam erst durch Sothebys Bestseller-Listen so richtig in Schwung. “Der Wahnsinn fing damit an, dass in den Sechziger Jahren die Sotheby’s Art Indexes eingeführt wurden, bei denen man die Preisentwicklungen von bestimmten Segmenten auf den Auktionen verfolgen konnte.

Ich mag Zahlen trotzdem.

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