Die Financial Times berichtet über einen neuen Trend aus New York. Dort sind traditionelle Barbershops, die ihren Kunden professionelle Rasuren anbieten, auf dem Vormarsch. Nicht nur gestresste Manager gönnen sich dort immer öfter eine entspannende Abwechslung von der normalen, morgentlichen Rasur.

Auf einen Termin muss man im Schnitt eine Woche warten”, sagt Adrean, Meisterbarbier bei Paul Molé. Die Nachfrage ist groß - und das, obwohl der Laden nur eine einzige Art der Rasur anbietet: “Wir wissen, dass sie gut ist”, begründet Adrean die mangelnde Auswahl - er verrät aber nicht, wie rasiert wird. Nur so viel: Zehn bis zwölf heiße Handtücher, verschiedene Cremes, Öle und heißen Seifenschaum verwenden die Profis bei ihrer halbstündigen Behandlung, die 35 $ kostet.

Photo: Christine Long

Ich könnte mir vorstellen, daß so etwas auch in Deutschland funktionieren würde, wenn auch wahrscheinlich nicht zu den selben Preisen. Auf jeden Fall ist es eine Möglichkeit für einen Friseursalon ein Alleinstellungsmerkmal aufzubauen und sich so von der Konkurrenz abzuheben.

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