Sportler müssen echt pervers sein. Wer bringt sich denn bitte freiwillig um, nur damit er ein paar Medaillen mit ins Grab nehmen darf. Aus einem Telepolis-Artikel über die aktuelle Dopingaffäre:

eine anonyme Umfrage unter Leistungssportlern ergab, dass mehr als die Hälfte der Befragten ein nicht erlaubtes Dopingmittel auch dann einnähme, wenn es nach fünf Jahren zum sicheren Tod führen würde, sie aber bis dahin in jeden Wettkampf Sieger wären.

Da man körperfremdes EPO ja jetzt nachweisen kann, muß man seine DNA eben ein bißchen verändern, damit der eigene Körper mehr produziert.:

Der Pharmakonzern Oxford BioMedica hält ein Patent auf das transgene Anämiemedikament Repoxyn. Es soll gegen Blutarmut helfen, indem es dafür sorgt, dass nicht nur die Nieren, sondern auch Muskelzellen EPO herstellen. Dazu nutzt es Viren, die Erbinformationen mit einem Gen, das die Information für die zusätzliche EPO-Produktion trägt, in den Zellkern von Muskelzellen einschleusen. Auf diese Weise entstehen Zellen mit veränderter DNS, die zusätzlich EPO herstellen. Bei Mäusen funktionierte das. Tests am Menschen gab es bisher offiziell noch nicht. Anämiekranke nehmen lieber das künstlich erzeugte EPO anstatt Versuchskaninchen zu spielen.

Mir wird richtig schlecht, wenn ich mir das vorstelle. Sportlern kann man wohl alles verkaufen, wenn man ihnen erzählt, daß es Ihre Leistung steigert.

Schreib einen Kommentar!

Falls Du Deinen Kommentar nur schreibst, um einen Link abzustauben, solltest Du bedenken, daß ich den Link dann eh entferne und zusätzlich Deine Seite noch mit einem Spam Report bei Google melden werde! Jeder aufrichtige Kommentar ist natürlich weiterhin willkommen!

Du kannst diese XHTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>