Lesenswerte Artikel der letzten Tage (1)

Software fürs Sofa auf Technology Review widmet sich der Verschmelzung von Fernsehen und Internet, den Unterschieden zwischen Fernsehkonsumenten und Computernutzern und wagt einen Blick in die Zukunft. Außerdem werden Geschäftsmodelle und Firmen, die von diser Verschmelzung profitieren wollen, vorgestellt.

Im Interview auf Technology Review gibt Norbert Stangl, Chef und Gründer der First Gate Internet AG, einige erhellende Antworten zum ePayment-Markt allgemein und wie er die Chancen seiner Firma gegen den großen Konkurrenten PayPal sieht.

Herorats – Wie Rattennasen Menschen retten, auf Existenz24.biz wird ein ungewöhnliches, spendenfinanzierte Projekt vorgestellt, das Ratten nutzt, um Landminen aufzuspüren.

Der Roboter als menschlicher Doppelgänger, ein Artikel auf telepolis über einen japanischen Wissenschaftler, der einen Androiden nach seinem Ebenbild gebaut hat. Es ist schon ganz schön beeindruckend:

“Er verfügt nicht nur über 46 Freiheitsgrade, sondern auch über automatische “Mikrobewegungen” dank zahlreicher Motoren und Druckluft, so dass sich seine Füße oder seine Schultern bewegen, um lebensähnlich zu wirken. Allerdings kann der mit einer weichen Haut überzogene Doppelgänger bislang nur sitzen. Dafür spricht er mit der Stimme seines menschlich-biologischen Vorbilds und reproduziert seine Mimik mit 50 Motoren im Gesicht.”

Heise berichtet über Roboter zum selber bauen:

Nach anderthalbjähriger Entwicklungszeit haben Forscher der Carnegie Mellon University (CMU) in Pittsburgh drei Experimental-Roboter vorgestellt, die sich nach Einschätzung ihrer Entwickler von “fast jedem” aus handelsüblichen Bauteilen in wenigen Stunden nachbauen lassen sollen. Der Clou: Die Roboter verbinden sich drahtlos mit dem Internet und schicken beispielsweise die Bilder einer mitgeführten Webcam in alle Welt oder lassen sich übers Netz fernsteuern.

Komplette Baukästen vertreibt die Gruppe von Carnegie Mellon nicht, sondern stellt auf ihrer Webseite lediglich genaue Bauanleitungen bereit. Anhand dieser ausführlichen “Rezepte”, wie sie die Entwickler selbst bezeichnen, sollen College-Studenten, Schüler und Hobby-Robotiker mit Teilen, die es in Bastelläden und Baumärkten gibt, ihre günstigen Roboter für eigene Experimente aufbauen können.

Die Bau-Rezepte, die nötige Software sowie Support will die Universität kostenlos anbieten, die Materialkosten pro Roboter werden je nach Typ mit 550 bis 750 US-Dollar veranschlagt.

Burkhard Schneider stellt eine interessante Geschäftsidee aus den USA vor, einen Haustier-Mietservice. Vielleicht könnte so etwas ähnliches ja auch bei uns funktionieren.

Die Mitgliedschaftsgebühr pro Monat liegt bei 39,95 USD zzgl. einer Leihgebühr pro Tag, deren Höhe abhängig vom Wochentag und Anzahl der “Anmietungen” ist. Jeder Hund steht nur einer kleinen Gruppe von Menschen zur Verfügung, um eine persönliche Bindung zu jedem einzelnen aufbauen zu können.

Malte von Spreeblick war auf dem Finanzamt, hat sich auch sehr wohl gefühlt, hat viel gelacht und doch nicht die Antworten bekommen, die er wollte. Ich fand es amüsant:

Reuig schaut die rosige Dame auf die Uhr, nachdem sie den Hörer niedergelegt hat. „Leider müssen wir jetzt schließen. Aber schauen Sie doch morgen früh mal wieder hinein. Vielleicht“ -an dieser Stelle gerät sie wieder ins Prusten- „finden wir ja dann eine Lösung.“

Beseelt machte ich mich auf den Heimweg. Das hier war das Paradies der Werktätigen, der Hort der sozialen Ruhe, der Triumph von Marx, Engels und Karl Moik. Hier war alles gut und alles Freude.

All Gezwitscher, auf dem MacTV Blog werden alle Startups, die in den letzten Wochen mit Twitter-Clonen gestartet sind, vorgestellt und ihre Features verglichen. Mal sehen, welche davon übrig bleiben und ob überhaupt jemand Geld damit verdienen wird.

Your slice of the web, google kündigt in seinem offiziellen Blog ein neues Feature an, Web History:

Today, we’re pleased to announce the launch of Web History, a new feature for Google Account users that makes it easy to view and search across the pages you’ve visited. If you remember seeing something online, you’ll be able to find it faster and from any computer with Web History. Web History lets you look back in time, revisit the sites you’ve browsed, and search over the full text of pages you’ve seen. It’s your slice of the web, at your fingertips.

Jedem das Seine. So ein Feature ist sicher sinnvoll, aber mir wäre wohler, wenn diese Daten nur auf meiner eigenen Festplatte gespeichert würden und nicht auch noch in die Datensammlungen von google einfließen würden. Außerdem wäre das noch eine nette Idee für ein Startup, oder?

Welche Artikel der letzten Tage verdienen Eurer Meinung nach besondere Aufmerksamkeit, haben Euch zum Nachdenken angeregt und sollten nicht untergehen?

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