Sammelleidenschaften

Der Begriff Sammeln bezeichnet die systematische Suche, Beschaffung und Aufbewahrung einer abgegrenzten Art von Dingen. Ich glaube, es gibt nirgendwo so viele (neurotische) Sammler wie in Deutschland. Viele sind bereit, für Ihr Hobby eine Menge Geld auszugeben. Warum soll man nicht auch ein wenig davon profitieren.

Ich habe zum Beispiel für 3 leere Cola-Flaschen auf Ebay von einem Sammler 27€ bekommen. Und es waren noch nicht einmal Pfandflaschen.

Man muß natürlich wissen was sich gut verkauft. Generell gilt, alles was einen Markennamen hat verkauft sich besser. Coca Cola, Apple, Roberto Blanco oder Adidas – um fast jede große Marke bildet sich ein kleinere oder manchmal auch größere Fangemeinde, die bereit ist, in bestimmte an sich nutzlose, aber seltene Kultobjekte größere Beträge zu investieren.

Wenn man mehr als nur ein paar Dachbodenfunde bei Ebay versteigern möchte, wird man früher oder später beginnen, Dinge anzukaufen, um sie teurer zu verkaufen. Man sollte also besser wissen, welche Preise man erzielen kann.

Dazu kann man sich in einschlägige Internetforen einlesen, Ebay-Auktionen im Auge behalten, den Kontakt zu aktiven Sammlern suchen und sie vielleicht sogar fragen, was sie gerade suchen. Je näher man an der Szene ist, desto besser. Ein gewisses Interesse für die Materie kann nie schaden.

Beliebte Sammelgebiete sind zum Beispiel

  • Autogrammkarten
  • Coca-Cola-Devotionalien
  • Schreibmaschinen
  • Taschenrechner
  • alte Apple-Computer
  • Porzellan
  • Schachspiele
  • Postkarten
  • Schallplatten
  • Fossilien
  • alte Zeitschriften und Bücher
  • Kuckuckuhren
  • Kugelschreiber
  • Herr-der-Ringe-Utensilien
  • Überraschungseierfiguren

Wer kennt andere kuriose Sammelleidenschaften?

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3 Antworten auf Sammelleidenschaften

  1. Pingback: YuKoN-Sammlerblog

  2. Saibot-Blog sagt:

    was fehlt sind Email-Schilder…(nicht-E-mail)

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