“I did something that challenged the banking world. Conventional banks look for the rich; we look for the absolutely poor. All people are entrepreneurs, but many don’t have the opportunity to find that out.”
Muhammad Yunus, Grameen Bank
Founder
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Ich habe mich schon oft gefragt, warum eigentlich niemand bei uns versucht, Entrepreneurship mit Mikrokrediten zu fördern. Anstatt sich an 10 Großprojekten jeweils mit 500.000 Euro oder mehr zu beteiligen, könnte man als Risikokapitalgeber doch auch genauso gut 5000 Arbeitslosen mit einer guten Idee einen zinsgünstigen Mikrokredit in Höhe von 1000 Euro geben. Das Risiko scheint mir nicht größer, im Gegenteil es ist viel breiter gestreut.
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Das kommt bestimmt bald. Denn wenn auch bisher smava & Co. auf Nummer sicher gehen und nur Privatkredite im peer-to-peer vermitteln, dann ist solch eine Plattform perfekt für o.g. Verwendungszwecke geeignet.
Allerdings glaube ich nicht, dass Kredite, sondern eher Beteiligungen vermittelt werden sollten. Denn in der Startphase ist das Kapitalverlustrisiko bei einem Start Up enorm hoch, weshalb man bei Erfolg als Kapitalgeber nicht nur mit einem Festzins abgespeist werden sollte. Das beste Beispiel ist doch studivz. Die haben noch keine richtigen Einnahmen gehabt und wurden dann für richtig viel Geld verkauft.