Die Themen Klimawandel, globale Erwärmung und nachhaltige Entwicklung haben, so scheint es mir zumindest in den letzten Monaten eine verstärkte Aufmerksamkeit in der “Weltöffentlichkeit” bekommen. Nach inem kurze Blick auf google trends nach Begriffen wie Klimawandel, climate change und global warming scheint das aber wohl doch nur für Deutschland zu gelten.

Wie dem auch sei. Da ich letztens über die Seite atmosfair.de gestolpert bin, auf der man für seine Urlaubsreisen CO2-Zertifikate kaufen kann, um sich dann ökologisch besser zu fühlen, ist das aber Grund genug sich darüber Gedanken zu machen, wie man mit Ökotourismus Geld verdienen könnte.

3 kleine Geschäftsideen sind mir da gerade so eingefallen:

  1. Ein Biobauernhof mit Kühen, Hühnern, Käse selber machen und ähnlichen Sachen, die die verwöhnten Landeier sonst nur aus der Glotze kennen. Klar gibt es solche Biobauernhöfe schon, aber die Nachfrage nach solchen Urlauben ist in den letzten Jahren stark gestiegen und noch nicht gesättigt. Allerdings braucht man für diese Idee einen Bauernhof und den hat ja bekanntlich nicht jeder, obwohl man in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sicher das eine oder andere Schnäppchen machen könnte. Ganz ohne Kapital wird man aber nicht weit kommen.
  2. Ein Internetportal rund um den ökologischen Tourismus. Eine kurze Google-Recherche zeigt, daß es die Versuche dazu zwar schon gab oder gibt, aber ohne großen Erfolg. Was all diesen Seiten fehlt ist ein Forum, an dem sich die User beteiligen können, Ihre Erfahrungen teilen, Photos zeigen und sich austauschen können. Der ganze Web 2.0 -Kram halt. Wenn man genug Traffic generiert, kann man durch Werbe-Anzeigen und Affiliate-Vermittlung von Reisen sicher den einen oder anderen Euro verdienen. Tourismus ist traditionell eine stark beworbene Branche, so daß sich hier das Besetzen einer lukrativen Nische wirklich auszahlen kann.
  3. Mit der Organisation von geführte Naturwanderungen oder Wellness-Nachmittagen auf dem Bauernhof für Großstädter kann man sicher auch seinen Lebensunterhalt verdienen. Man bräuchte nur eine gut gemachte Webseite, ein paar Kontakte zu Bauernhöfen, die bereit sind mitzumachen und eventuell noch ein paar zünftige Naturburschen. Der finanzielle Aufwand bei dieser Geschäftsidee ist also minimal; mit seiner Zeit darf man aber wohl nicht geizen, wenn man es schaffen möchte. Man könnte so etwas auch wunderbar mit einem Onlineshop für Biolebensmittel kombinieren.

Naja, das soll’s erstmal gewesen sein. Für Anregungen oder weitere Ideen einfach ein Kommentar hinterlassen oder eine Email schreiben.

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