Gestern gab es auf Telepolis einen lesenswerten und ausführlichen Artikel über die Ökonomie und Möglichkeiten zum Geldverdienen in Second Life.
Second Life ist eine der am schnellsten wachsenden Onlin-Communities mit zur Zeit über 3 Millionen Mitgliedern, deren größter Clou darin besteht, daß es eine virtuelle Währung gibt, die an den US-Dollar gebunden ist. Das heißt verdient man in Second Life virtuelles Geld, kann man es jederzeit in Echtes umtauschen. Und es scheint zu funktionieren, täglich werden ca 1 Millionen echte Dollar umgesetzt. Ausführlichere Statistiken findet man hier.
Große Firmen wie IBM investieren massiv in Second Life und sogar Schweden hat schon eine virtuelle Botschaft gegründet.
Wie verdient man aber nun Geld in Second Life. Ein paar Beispiele:
- Die oft zitierten Grundstücksverkäufe. Die Betreiber verkaufen Grundstücksparzellen oder ganze Inseln, die dann weitergehandelt oder vermietet werden können. Das Paradebeispiel Ailin Gräf (besser bekannt unter Ihrem Avatarnamen Anshe Chung), eine Chinesisch-Lehrerin aus Frankfurt ist durch den Handel mit virtuellen Grundstücken zur Millionärin geworden und beschäftigt mittlerweile 20 Mitarbeiter (1,2).
- Programmierer von Animationen und Scripten für Objekte der virtuellen Welt verdienen zur Zeit ganz gut im Second Life. Die Frage ist nur wie sich die Preise verändern werden, wenn erstmal Herrscharen von chinesischen Informatikstudenten Ihre Dienste anbieten.
- Künstler, Designer und auch andere Firmen finden in Second Life, eine neue Platform und ein neues Publikum, um Ihre Produkte und Werke vorzustellen. Der Hip-Faktor bei Second-Life ist nicht zu unterschätzen.
- Zeit an bestimmten Orten verbringen. Bei Tänzern, Verkäufern, Wachmännern wird meist nur verlangt, dass sie sich einige Stunden pro Woche an ihrem virtuellen Arbeitsplatz aufhalten. Von solch einem Job läßt sich natürlcih nicht leben.
- …. Mehr Verdienstmöglichkeiten findet man auf der offiziellen Second-Life-Seite. Kreativ sein muß man halt.
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