Bitkom, der Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V., hat eine interessante Studie über den Onlinehandel mit Lebensmitteln herausgebracht. Demnach kauften Deutsche im Jahr 2006 für 122 Millionen Euro Lebensmittel im Internet. Das sind mehr als sie für Musik-, Hörbuch-, und Software-Downloads insgesamt ausgegeben haben.
Mit immerhin 11% kann dieser Markt auch beachtliche Wachstumszahlen verzeichnen.
Angeboten wird die Online-Bestellung von Lebensmitteln sowohl von klassischen Supermärkten als auch von spezialisierten Web-Shops. Im Sortiment finden sich häufig Delikatessen, die im stationären Handel nur schwer zu bekommen sind.
Das heißt konkret, besonders kleine, spezialisierte Läden profitieren von diesem Trend. Man muß nur seine Zielgruppe identifizieren und verstehen. Ich denke, es ist noch eine Menge Platz für Marmeladen-, Senf-, Konfekt-, Likör-, Käse- oder Was-auch-immer-Spezialisten. Man könnte sich auch auf besondere Geschmacksvorlieben (scharf, sauer, Zimt, …) spezialisieren oder sich um die Bedürfnisse von Allergikern (glutenfreie, natriumarme, milchzuckerfreie, … Produkte) kümmern.
Man könnte sich auch auf bestimmte Zutaten konzentrieren, Sanddornprodukte, Bärlauch-Spezialitäten oder Ingwer-Süßigkeiten fallen mir gerade spontan ein. Vieles ist denkbar, man muß nur seine Nische finden.
Link zur Bitkom-Studie




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