Milton Friedman, der wohl bedeutendste Ökonom des 20. Jahrhunderts ist heute an Herzversagen gestorben
n den 1950er Jahren beschäftigte er sich mit der Lehre der Nachfragepolitik von John Maynard Keynes. Seine Kritik derselben erschien 1957 unter dem Titel A Theory of the Consumption Function. In den 70er Jahren löste seine angebotsorientierte Wirtschaftstheorie das Modell des Keynesianismus ab.

Als Vertreter des Liberalismus stand die Freiheit des Einzelnen im Zentrum der Argumentation Friedmans. Er hielt die freie Wahl des Einzelnen für nutzbringender als staatliche Regelungen. Daher unterstützt er eine Reduzierung der Staatsquote, freie Wechselkurse, stetiges Geldmengenwachstum, den Wegfall staatlicher Handelsbeschränkungen, die Aufhebung der Zugangsbeschränkungen zu bestimmten Berufsgruppen und eine Reduzierung staatlicher Fürsorge. Friedman stellte auch die Luxusguthypothese des Geldes auf.

Er griff in den 1960er Jahren die Idee der negativen Einkommensteuer von Juliet Rhys-Williams aus den 1940er Jahren auf. Danach würde das Finanzamt jedem Steuerpflichtigen, dessen Einkommenssteuerschuld unter einem festzulegenden Minimum liegt, die Differenz ohne weitere Prüfungen überweisen.

“Den Regierungen ist jede Entschuldigung recht, um neues Geld auszugeben. Geldausgeben ist das Lebenselixier von Politikern. Und zugleich die Grundlage ihrer Macht” Milton Friedman

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